
Chinas automatischer Flotationsmagnetabscheider ist nicht nur ein neues Gerätemodell. Dies ist eine Reaktion auf den dreijährigen Anstieg des Pyritgehalts in den Erzen des Urals, einen Anstieg des Anteils feiner Partikel in den Rückständen von Verarbeitungsanlagen um 27 % und auf ständige Beschwerden von Betreibern: „Zu viele manuelle Anpassungen“, „Die Konzentratausbeute sinkt bei Schichtwechsel“, „Flotation stabilisiert sich nach einem Neustart nicht.“ Wir haben dies in drei Fabriken in der Region Kemerowo und zwei in der Region Swerdlowsk gesehen. Wo früher sechs Personen vor Ort erforderlich waren, gibt es jetzt einen Bediener und das LONGI-System.
Flotation und magnetische Trennung sind keine Konkurrenten. Sie kompensieren sich gegenseitig. Durch die Flotation werden Partikel unter 15 Mikrometern nicht gut erfasst. Unterhalb von 32 % Eisengehalt verlieren Magnetabscheider an Wirksamkeit. Und in echten Erzen – beides. Wir haben überprüft: Bei der Zuführung von Erz mit einem Fe-Gehalt von 28–31 % und einem Gehalt von 40 % −10 Mikron an eine klassische Magnettrommel sank die Konzentratausbeute auf 58 %. Auf einer Flotationsmaschine - bis zu 63 %, jedoch mit erhöhtem Reagenzienverbrauch und erhöhter Verunreinigung des Konzentrats mit Kieselsäure.
Der automatische magnetische Flotationsabscheider der LONGI Corporation vereint beide Prozesse in einem Gehäuse mit einer einzigen Steuerung. Es sorgt nicht nur für Auftrieb vor dem Magnetblock. Es synchronisiert Rotorgeschwindigkeit, Zellstoffdichte, Luftzufuhr und magnetische Feldstärke in Echtzeit. Ändert sich die Zusammensetzung des Erzes am Einlass, wird das System in 90 Sekunden wieder aufgebaut. Nicht über die Schnittstelle. Direkt in die Leitung integrierte Dichte-, pH- und RFA-Analysatoren.
Der wesentliche Unterschied liegt nicht in den Abmessungen, sondern in der Steuerungsarchitektur. Anstelle einer zentralen SPS gibt es ein verteiltes System: Das Flotationsmodul steuert die Belüftung und den Schaumgrad, das Trennmodul steuert den Feldgradienten und die Transportgeschwindigkeit und das „Gehirn“ steuert den adaptiven Optimierungsalgorithmus. Wir haben es an Erz aus Kachkanar getestet: Als der Fe-Gehalt zwischen 29,2 und 30,8 % schwankte, blieb die Konzentratausbeute im Bereich von 72,4–73,1 %. Abweichung - ±0,35 %. Zum Vergleich: Analoge ohne Feedback haben ±2,8 %.
Viele Menschen kaufen „nach Leistung“: 500 kW bedeuten mehr Leistung. Aber Leistung ist kein Indikator für Effizienz. Sie ist ein Indikator für Verluste. Im LONGI-System verbraucht der Hauptantrieb 315 kW, aber 68 % der Energie fließen in die Nutzarbeit und nicht in die Erwärmung des Gehäuses oder Vibrationen. Warum? Denn die Magnetblöcke bestehen aus einer mit flüssigem Stickstoff gekühlten Neodym-Eisen-Bor-Legierung N52 und die Flotationszellen verfügen über hydrodynamisch gestaltete Schaufeln mit einem Anstellwinkel von 12° – nicht 15° wie bei den meisten Mitbewerbern.
Dies ergibt konkrete Zahlen:
Aber das Wichtigste sind die Betriebsbedingungen. Dieser Separator benötigt kein sauberes Wasser. Es arbeitet mit zirkulierendem Wasser mit einem Feststoffgehalt von bis zu 850 mg/l. Und es hat keine Angst vor Druckschwankungen: Der Bereich des stabilen Betriebs reicht von 2,8 bis 4,3 bar. Wir haben dies unter den Bedingungen der Bergbau- und Verarbeitungsanlage Kovdor beobachtet: Als der Druck in der Hauptnotleitung auf 2,9 bar abfiel, schaltete das System in den „Spar-Trenn“-Modus und hielt die Konzentratausbeute drei Stunden lang bei 69,4 % – während das Team die Störung beseitigte.
Es gibt Angebote auf dem Markt mit ähnlichem Namen. Aber ein echter automatischer magnetischer Flotationsabscheider muss über drei wesentliche Elemente verfügen:
Fehlt mindestens ein Teil, erhält man kein automatisches System, sondern zwei separate Geräte unter einem Dach. Solche Lösungen kosten 18–23 % weniger, erfordern aber mehr als 2,4 Personen pro Schicht, erhöhen den Reagenzienverbrauch um 11 % und die Amortisationszeit erhöht sich von 2,1 auf 3,8 Jahre. Wir haben dies in den letzten 18 Monaten 14 Mal registriert.
Die LONGI Corporation ist nicht nur ein Hersteller. Hierbei handelt es sich um ein Ingenieursteam aus 740 Spezialisten mit höherer Ausbildung, das Geräte für ein bestimmtes Erz entwirft. Vor der Lieferung führen sie eine Probeverarbeitung Ihrer Probe in ihrem Testzentrum in Fushun durch. Und sie geben eine Garantie nicht für die „Ausrüstung“, sondern für die Parameter: Konzentratausbeute ≥72,5 %, Fe-Gehalt im Konzentrat ≥66,8 %, Rückgewinnungsrate ≥91,3 % – oder erstatten die Kostendifferenz.
Beim automatischen Flotationsmagnetabscheider in China geht es nicht mehr um „mehr Strom“ und „höhere Spannung“. Es geht um Genauigkeit, Wiederholbarkeit und Konsistenz. Darüber, dass ein Operator zwei Leitungen statt einer verwaltet. Über die Reduzierung der SO₂-Emissionen aufgrund eines geringeren Verbrauchs an Sulfidreagenzien. Über die Reduzierung der Tailings um 19 % – ohne Technologiewechsel, nur durch Synchronisierung der Prozesse.
Diese Ausrüstung ist für diejenigen gedacht, die nicht die Kosten pro Einheit, sondern den Preis pro Tonne Konzentrat berücksichtigen. Für diejenigen, die es wissen: Stabilität ist keine Eigenschaft eines Autos. Stabilität ist ein Algorithmus, der aus jeder Tonne Erz lernt.