
Chinas hochintensiver elektrischer Nassmagnetabscheider ist nicht nur eine Erzaufbereitungsanlage. Es handelt sich um ein Präzisionsinstrument, bei dem jedes Gauss, jeder Liter pro Minute und jede Kontaktsekunde die Ausbeute des Konzentrats beeinflusst. Wir haben gesehen, wie in einer Mine in Kasachstan der Austausch eines veralteten Separators durch ein 1,8-Tesla-Modell mit kontrolliertem Magnetfeld die Eisengewinnung aus schwach magnetischen Quarziten von 62 % auf 79 % steigerte. Solche Ergebnisse sind nur mit einem gründlichen Verständnis der Trennphysik, der Betriebsbedingungen und der Grenzen des Prozesses selbst möglich.
Die Trockentrennung funktioniert nur bei streng kontrollierter Feuchtigkeit des Ausgangsmaterials – unter 3 %. In der Praxis bedeutet dies eine zwingende Trocknung vor der Anreicherung, was zusätzlichen Energieverbrauch, Staubbildung und Verlust an Feinanteilen bedeutet. Ein Nassabscheider löst das Problem radikal: Das Erz gelangt in Form einer Pulpe mit einem Feststoffgehalt von 25–40 % unmittelbar nach Hydrozyklonen oder Mühlen an. Wasser erfüllt drei Funktionen gleichzeitig: Es transportiert Partikel, verringert die Reibung zwischen ihnen und verhindert ein Verklemmen in der Trennzone. Wir haben dies in einer Mine in Usbekistan getestet: Beim Wechsel vom Trocken- in den Nassmodus stieg die Produktivität um 37 %, und der Energieverbrauch pro Tonne Konzentrat sank um 22 %.
Viele Anbieter geben „bis zu 2,2T“ an – dieser Wert wird jedoch nur in der Mitte der Spule, unter idealen Bedingungen und ohne Last erreicht. Die tatsächliche Feldstärke im Arbeitsbereich, in dem die Pulpe vorbeiströmt, ist oft 30–40 % niedriger. Echte hohe Intensität ist ein stabiles Feld von ≥1,6 Tesla über die gesamte Breite der Trennzone, selbst bei Belastungen von bis zu 80 t/h. Dafür braucht es nicht nur leistungsstarke Wicklungen, sondern ein durchdachtes magnetisches Leitersystem: Blechpakete aus kaltgewalztem Stahl mit geringen Verlusten, Kühlung mit Öl unter Druck und automatischer Kompensation von Temperaturdrift. Genau so sind die Separatoren der LONGI Corporation konzipiert. Ihre Modelle der LJM-WIMS-Serie arbeiten im Bereich von 0,8–2,0 T mit einer Genauigkeit von ±0,02 T und ermöglichen so eine präzise Abstimmung der Extraktion selbst für Erze mit variabler magnetischer Zusammensetzung.
Permanentmagnete sind günstiger, lassen sich aber nicht abschalten, verstellen oder an neues Erz anpassen. Der elektromagnetische Antrieb ermöglicht echte Kontrolle: Der Bediener ändert die Feldstärke in 8 Sekunden, wechselt zwischen den Modi „Grobabscheidung“ und „Feinreinigung“ und speichert Parameter für 12 Erzarten im Speicher. Wir haben beobachtet, wie ein Kunde in Armenien die Ausfallzeit beim Wechsel der Erzqualität von 45 Minuten auf 7 Minuten reduzierte – dank voreingestellter Profile. Darüber hinaus bieten moderne Netzteile mit IGBT-Schaltern einen Wirkungsgrad von über 94 %, und das Energierückgewinnungssystem gibt bei Feldabfall bis zu 18 % des verbrauchten Stroms zurück ins Netz. Dies ist kein Marketing – es handelt sich um Messdaten von drei Standorten, an denen LONGI-Abscheider installiert sind.
Bevor wir uns für ein bestimmtes Modell entscheiden, bitten wir unsere Kunden immer, drei Dinge einzusenden: die granulometrische Zusammensetzung des Zellstoffs, eine chemische Analyse des Erzes und ein Diagramm des Betriebskonzentrators. Warum? Denn:
Die LONGI Corporation ist nicht nur ein Hersteller. Dabei handelt es sich um ein Team von 74 Magnetingenieuren, die kostenlose Vorentwurfsberechnungen und Testanreicherungen an ihrer eigenen Laboranlage durchführen. Sie verkaufen nicht das „Standardmodell“. Sie entwerfen eine Lösung für Ihr Erz, Ihr Wasser und Ihre Prozesskette. Detaillierte technische Spezifikationen, Anschlusspläne und Prüfberichte finden Sie auf der Websiteljmagnet.ru. Außerdem gibt es reale Fotos der Anlagen, Videos der Arbeiten unter den Minenbedingungen und Effizienzvergleichstabellen für 17 Erzarten.